Wer wir sind

Viele Gremien verlassen sich noch auf eine zentrale Markterwartung, obwohl sie wissen, dass die Zukunft selten so sauber verläuft, deshalb stellen wir mehrere konsistente Pfade nebeneinander.

  1. 01

    Für wen wir arbeiten

    Wir arbeiten mit Teams, die Verantwortung für langfristige Vermögenszusagen tragen und ihre Diskussionen über zukünftige Marktentwicklungen strukturierter führen wollen.
    Institutionen
    Pensionen
  2. 02

    Was wir tun

    Im Zentrum steht der Aufbau und die Nutzung makroökonomischer Szenariobäume, die verschiedene Pfade, Brüche und Anpassungen über sehr lange Zeiträume sichtbar machen.
    Fokus
    Szenariobäume
  3. 03

    Wie wir arbeiten

    Wir verbinden nüchterne Datenauswertung, klare Narrative und einfache Visualisierungen, damit komplexe Zukunftsbilder intern diskutierbar und dokumentierbar werden.
    Ansatz
    Strukturiert
  4. 04

    Worauf wir hinwirken

    Wir wollen, dass Anlageausschüsse bewusster entscheiden, welche Zukunft sie implizit annehmen und welche Risiken sie bewusst tragen oder ablehnen.
    Ziel
    Klarheit

Warum wir Szenariobäume ernst nehmen

Wir haben zu oft gesehen, wie Entscheidungen auf einer einzigen Prognose beruhten, deshalb konzentrieren wir uns konsequent auf robuste Szenariobäume über sehr lange Horizonte.

  1. Gründung aus Unzufriedenheit

    Wir starten als kleine Arbeitsgruppe, frustriert von linearen Prognosen, die komplexe Kapitalmärkte auf eine Zahl reduzieren und langfristige Risiken ausblenden.
  2. Erster Szenariobaum im Einsatz

    Wir entwickeln unseren ersten robusten Szenariobaum für sehr lange Horizonte, testen ihn gemeinsam mit einem institutionellen Partner und verwerfen die Hälfte der ursprünglichen Annahmen.

  3. Integration von Stresspfaden

    Wir erweitern unseren Ansatz um Stresspfade, kombinieren makroökonomische Narrative mit klaren Kennzahlen und integrieren Unsicherheit explizit in jede Verzweigung.
  4. Rahmen für Institutionen

    Wir bündeln unsere Erfahrungen in einem strukturierten, aber flexiblen Rahmen, der Verantwortlichen hilft, Szenariobäume in ihren strategischen Entscheidungsprozess einzubauen.
  5. Vertiefte Zusammenarbeit Institutionen

    Wir vertiefen die Zusammenarbeit mit Vorsorgeeinrichtungen und Stiftungen, um deren interne Diskussionen über lange Horizonte faktenbasiert und nachvollziehbar zu strukturieren.

Was uns leitet

Viele glauben, ein gutes Modell müsse vor allem komplex sein, wir halten dagegen und legen Wert auf Ehrlichkeit, lange Horizonte, pragmatische Anwendung und klare Hinweise auf Unsicherheiten.

Klare Trennung

Wir trennen klar zwischen Fakten, plausiblen Annahmen und reinen Vermutungen. In jedem Szenariobaum kennzeichnen wir, was auf Daten beruht und wo wir bewusst qualitative Einschätzungen verwenden.

Offene Unsicherheit

Wir sprechen Unsicherheiten offen an, statt sie hinter komplexen Formeln zu verstecken. So behalten Gremien den Überblick, welche Teile des Baums besonders sensibel auf Änderungen reagieren.
Wie sich unser Ansatz entwickelt hat Wie sich unser Ansatz entwickelt hat Wie sich unser Ansatz entwickelt hat Wie sich unser Ansatz entwickelt hat
2018

Erste Experimente mit Szenariobäumen

Zu Beginn arbeiten wir mit wenigen Institutionen, testen unterschiedliche Arten von Szenariobäumen und stellen fest, wie schnell Modelle unhandlich werden, wenn sie nicht konsequent strukturiert sind.

2020

Entwicklung unseres Annahmenrasters

Wir entwickeln ein internes Raster, mit dem wir Annahmen, Narrative und Kennzahlen in Schichten ordnen. So können wir Szenariobäume erweitern, ohne dass sie ihre Lesbarkeit verlieren.

2022

Pilotprojekte mit Institutionen

Gemeinsam mit Vorsorgeeinrichtungen erproben wir, wie sich unsere Szenariobäume in wiederkehrende Gremiensitzungen integrieren lassen, ohne zusätzliche Komplexität zu erzeugen.

2023

Formalisierung des Szenarioprozesses

Wir formalisieren unseren Ansatz in einem klaren Prozess, der von der Formulierung der Ausgangsfrage über die Konstruktion der Pfade bis zur Dokumentation der Entscheidungen reicht.

2025

Vertiefung langer Horizonte

Wir erweitern den Fokus auf sehr lange Horizonte, integrieren zusätzliche Stresspfade und legen besonderen Wert auf Nachvollziehbarkeit für zukünftige Gremienmitglieder.

Team hinter den Szenariobäumen

Hinter jedem Szenariobaum stehen Menschen, die Zahlen ernst nehmen, aber wissen, dass Gremien mit Geschichten und klaren Strukturen arbeiten.
Dr. Laura Stein

Dr. Laura Stein

Verantwortliche Szenarioarchitektur

Dr. rer. pol. Volkswirtschaftslehre Universität Frankfurt

Langfristige Makroszenarien

institutioneller Asset Manager

Qualifikationen:

Promotion Volkswirtschaftslehre Makroökonomie Zertifikat quantitative Risikoanalyse Weiterbildung institutionelle Governance

Arbeitsweisen:

Mehrpfad Narrativstruktur Stufenmodell Annahmenprüfung Pfadübergreifende Konsistenzchecks Stresspfad Einbettung Sensitivitätsraster über Horizonte Entscheidungsprotokoll Rahmen

Schwerpunkte:

Makroökonomische Analyse Szenariobaum Design Risikodenken strukturiert Kommunikation mit Gremien Dokumentation von Annahmen

Sie verbindet theoretische Makromodelle mit praktischen Anforderungen von Anlageausschüssen und achtet darauf, dass jeder Szenariobaum transparent dokumentiert bleibt.

Markus Reuter

Markus Reuter

Partner institutionelle Zusammenarbeit

Diplom Betriebswirtschaftslehre Universität Köln

Ausschussprozesse

Pensionskasse

Qualifikationen:

Studium Betriebswirtschaft mit Finanzen Fortbildung strategische Asset Allokation Programm Governance von Vorsorgeeinrichtungen

Arbeitsweisen:

Dreischritt Sitzungsstruktur Entscheidungsmatrix nach Pfaden Protokollstandard Szenariodiskussion Rollenklärung im Ausschuss Vor und Nachbereitungsschemata

Schwerpunkte:

Gremienmoderation Strategische Diskussionen strukturieren Übersetzung komplexer Inhalte Stakeholder Management Langfristige Planungssitzungen

Er moderiert Entscheidungsprozesse, übersetzt komplexe Szenariobäume in verständliche Unterlagen und achtet auf Anschlussfähigkeit zu bestehenden Richtlinien.

Sofia Brandt

Sofia Brandt

Leitung Daten und Modellierung

M. Sc. Statistik Universität München

Daten und Modelllogik

Research Einheit Vermögensverwaltung

Qualifikationen:

Master Statistik und Ökonometrie Zertifikat Datenvisualisierung Weiterbildung Zeitreihenanalyse

Arbeitsweisen:

Datenprüfpfad roh bis genutzt Modellvergleich nach Robustheit Visual Raster für Szenariobäume Plausibilitätschecks historisch Transparenzberichte Annahmen Versionierung von Modellen

Schwerpunkte:

Datenaufbereitung Modellierung von Pfaden Visualisierung komplexer Strukturen Qualitätskontrollen Dokumentation technischer Annahmen

Sie verantwortet Datenaufbereitung, Modellspezifikation und Visualisierung, damit die Struktur der Szenariobäume auch für nicht technische Leser klar bleibt.

Jan Keller

Jan Keller

Leitung Operations und Prozesse

LL. M. Wirtschaftsrecht Universität Hamburg

Prozess und Governance

institutionelle Beratung

Qualifikationen:

Studium Wirtschaftsrecht Zertifikat Compliance Finanzbereich Fortbildung Dokumentationsstandards

Arbeitsweisen:

Vier Augen Freigabeprozesse Dokumenten Lebenszyklusmodell Checklisten für Sitzungen Versionskontrolle Unterlagen Kommunikationspfade mit Mandanten

Schwerpunkte:

Prozessdesign Dokumentenmanagement Kommunikation mit Gremienbüros Qualitätssicherung Abläufe Risikohinweise koordinieren

Er sorgt dafür, dass Prozesse sauber dokumentiert, Fristen eingehalten und alle Beteiligten mit den jeweils aktuellen Unterlagen arbeiten.

Warum langfristige Planung mehr als Prognosen braucht

Zu oft hören wir Sätze wie Wir brauchen einfach eine Zahl für die Planung, doch genau diese Vereinfachung blendet die eigentlichen Risiken aus, die über Jahrzehnte relevant werden.
Langfristige Verantwortung
Der Mythos lautet, man könne Unsicherheit in einer einzigen Zahl einfangen und dann zur Tagesordnung übergehen. Die Realität ist ungemütlicher: Wir müssen akzeptieren, dass mehrere plausible Pfade existieren, die sich nicht auf einen Mittelwert reduzieren lassen. Wenn wir Szenariobäume bauen, zwingen wir uns und unsere Gegenüber, Annahmen offen zu legen, Brüche zu benennen und bewusst zu entscheiden, welche Pfade sie als tragfähig ansehen. Das macht Diskussionen anstrengender, aber deutlich ehrlicher.
Mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Vorsorgeeinrichtungen und Stiftungen verantwortet sie bei uns den Aufbau und die Weiterentwicklung makroökonomischer Szenariobäume.
Dr. Laura Stein

Mitgründerin und Verantwortliche Szenarioarchitektur

Strenge Umsetzung
Viele hoffen insgeheim auf das eine Modell, das ihnen die Unsicherheit abnimmt. Wir halten dagegen: Ein Szenariobaum ist kein Orakel, sondern ein Rahmen, um mit Unsicherheit umzugehen. Wir sehen unsere Aufgabe darin, aus verstreuten Annahmen, Bauchgefühlen und Tabellen eine konsistente Struktur zu formen, in der unterschiedliche Sichtweisen Platz haben und sichtbar bleiben. So entsteht eine Entscheidungsbasis, die auch Jahre später noch nachvollziehbar ist, selbst wenn die Märkte einen anderen Weg genommen haben.
Er begleitet Anlageausschüsse in strategischen Prozessen und übersetzt abstrakte Szenariobäume in konkrete Entscheidungsunterlagen für wiederkehrende Gremiensitzungen.
    Markus Reuter
    Partner Verantwortung institutionelle Zusammenarbeit